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Architektengespräch

Am 26.02.19 war es endlich so weit: unser heiß ersehntes Architektengespräch stand an! Vorweg: Es dauerte ganze 6 Stunden. Getroffen haben wir uns um 10.30 Uhr auf unserem Grundstück. Da hat sich unser Architekt Herr S. alles genau angesehen und auch (wegen unserer PV-Anlage) die Sonneneinstrahlung angeschaut. Schnell legte er uns nahe, das Haus so weit nach rechts (Nord-Westen) zu setzen wie möglich. Damit sind wir möglichst gut aus der Schatten-Schusslinie des Nachbarn. Das Grundstück auf der anderen Seite ist zwar noch leer, aber da hier das Baufenster viel weiter vorne liegt, dürfte unsere Lage dann das Haus in Spe auch nicht stören.

Danach fuhren wir in unsere Wohnung und schlossen dort Herrn S. Laptop an unseren Beamer an. So konnten wir die Garage und den Grundriss in groß besprechen. Die Garage wollten wir übrigens zuerst von Zapf beziehen, aber aufgrund des Luxus „alles aus einer Hand“ werden wir sie nun vielleicht doch von Fingerhaus (Reker) stellen lassen. Es wird oft geraten, die Garage extern zu vergeben, weil sich da wohl sehr viel sparen lässt. Das mag stimmen, wenn man keine Betonfertiggarage möchte. Bei Betonfertiggaragen haben wir die Erfahrung gemacht, dass sich das alles nicht wirklich viel gibt. Im Endeffekt werden wir wohl einen geringen Aufpreis zahlen, aber dann das gute Gefühl haben, dass wir uns nicht um Bauantrag oder Fundamente kümmern müssen.

Direkt am Anfang platzierte Herr S. unser Haus und die Garage auf dem Grundstück. Die Garage rückte er direkt auf die Grenze und das Haus dann so davor, dass wir nicht durch die 6x9m Garage dunkle Zimmer haben:

Danach ging es weiter mit der Besprechung der Grundrisse. Viel haben wir übrigens im Vergleich zum Standard-Grundriss nicht geändert. Im EG nur ein paar Fenster und im OG die Kombi Elternschlafzimmer-Elternbad-Ankleide. Unser Architekt Herr S. hatte einige Ideen in petto, die uns sehr gut gefallen haben.

EG

Ihr seht, dass im Vergleich zum Standard lediglich das Sitzbankfenster im Wohnzimmer rausgefallen ist und Im Wohn-Ess-Bereich eine große Parallelschiebetür, sowie ein Fenster überm Sofa dazugekommen sind. Im Standard steckten hier drei Terrassentüren. Außerdem haben wir im Gästezimmer eine Terrassentür eingebaut, damit man von dort aus auch rausgehen kann. Das Gästezimmer wird ja unser Hobbyraum, in dem wir unsere Dungeon&Dragons-Kampagnen spielen. Und für die Raucher unter uns ist es dann ganz prima, direkt rausgehen zu können. Wenn wir Kinder haben, wird das Zimmer zum Arbeitszimmer und da bietet sich das dann auch an.

OG

Im OG hat sich ein bisschen mehr getan. Die Tür zum Eltern-Ankleide-Bereich wurde weiter in die Raummitte gesetzt, dadurch wurde sie schräg im Raum platziert. So konnten wir das Elternschlafzimmer ein wenig einschrumpfen und das Bad größer ziehen, ohne dass die Ankleide leiden musste. Außerdem haben wir im Sinne des Platzgewinnes zwischen Schlafzimmer und Bad eine Schiebetür gesetzt. Ach, apropos Ankleide: Sieht zwar gar nicht so groß aus, aber wir bekommen da unseren großen Schlafzimmerschrank rein – zwei Mal! Es wird also keinen Krieg mehr um die begehrte Stange geben 🙂

Das Architektengespräch war wirklich gut. Wir hatten sehr konstruktive 6 Stunden miteinander und die Zeit verging wie im Flug (obwohl wir ja wirklich nicht viel abgeändert haben). Je besser ihr vorbereitet seid, desto stressfreier läuft dieser Termin dann auch ab. Jérôme und ich wussten zumindest (bis auf die Garagengröße) recht genau, was wir wollten. So gab es dann auch keine Probleme untereinander. Ach, ich wollte eine kleinere Garage, aber das ist ja nun wohl passé.

Und jetzt noch zwei Eindrücke von außen:

Eingang
Terrasse

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