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Küchenplanung

So, nun melden wir uns mal wieder aus der Versenkung 🙂

Irgendwie kommen wir aktuell nicht dazu, den Blog weiter zu pflegen. Wir schulden euch ja noch die Bilder des fertig gerodeten Grundstückes und noch viele Infos zum Haus, wie z.B. der Grundriss aus dem Architektengespräch. Aber im Sinne der Aktualität habe ich mich jetzt erstmal an die – brandaktuelle!- Küchenplanung gemacht.

Ihr habt richtig gelesen, wir hatten am vergangenen Freitag einen Küchenspezialisten in der Wohnung mit dem wir uns 3,5 Stunden darüber ausgetauscht haben, was wir wollen und was nicht. Im Endeffekt hat sich ergeben, dass wir bei der Küche wahnsinnig falsch kalkuliert hatten. Oder wir sind in den letzten Monaten deutlich anspruchsvoller geworden. Wie auch immer, unsere 10.000 Euro Budget (ohne Geräte) haben wir grandios gesprengt. Aber eine Küche „gönnt“ man sich einmal in 20+ Jahren. Also machen wir das alt gleich richtig. So lagen wir nach allen Teilen (inkl. Geräte) bei *Trommelwirbel* knapp über 25.000 Euro. Puh.

Nachdem ihr nun bestimmt ähnlich ernüchtert seid wie wir, wollen wir euch aber zumindest mal zeigen, wie unsere Traumküche aussieht. Die Bilder haben wir heute Vormittag erst selbst per Mail erhalten:

Modell Inox von Nobilia – Halbprofilansicht
Modell Inox von Nobilia – Profilansicht

Sieht schon ganz schön cool aus, oder? Ich finde es ja erstaunlich, was sich in den letzten Jahren im Bereich der Planungssoftware getan hat. So fertig gerendert sieht das schon fast so aus, als ob man die Arbeitsplatte anfassen könnte, oder? Wir haben jedenfalls wahnsinnig viel Lust darauf, gleich loszukochen.

Was ist alles in unserer Küche drin?

  • Lacklaminatfronten mit gebürsteter Edelstahloptik. Fingertapperresistent! Ausführung grifflos (LINE-N)
  • Keramik-Arbeitsplatte mit Carrara-Marmor-Optik
  • Keramikspüle (ich glaube von Villeroy & Boch?)
  • Miele TwoInOne Induktionskochfeld mit integriertem Muldenlüfter mit Con@ctivity
  • Bosch Einbaubackofen mit Mikrowelle der Serie 8 mit Home Connect, 60cm Ausführung
  • Bosch Einbaudampfbackofen der Serie 8 mit Home Connect, 60cm Ausführung
  • Bosch Einbaugeschirrspüler der Serie 8 mit Home Connect, 60cm Ausführung

Die Geräte kosten ohne Nachlässe knapp 12.000 Euro, was die Küche ohne Geräte auf 13.000 Euro bringt. Somit ist sie dann wieder doch nicht so viel teurer als ursprünglich kalkuliert. Wir finden aber, dass es Sinn macht, lieber bei der Küche ein wenig mehr Geld in die Hand zu nehmen. Schließlich wird man eine Küche ja nicht gleich nach 10 Jahren wieder austauschen. Da sparen wir lieber etwas an den Möbelstücken (bzw. nehmen fast alles aus der Wohnung mit).

Gesprächsverlauf

Die Küchenplanung übernahm für uns ein Küchenspezialist eines Küchenstudios, das sich auf Bauherren spezialisiert hat. Durch die fehlenden Verkaufsräume und einen eher spartanischen Verwaltungsapparat wurde uns ein saftiger Rabatt auf die Küche gegeben.

Unser Berater kam – sehr gut vorbereitet – zu uns nach Hause. Er hatte im Vorfeld im Bezug auf unsere Wünsche und den Grundriss der Küche schon einen ersten Entwurf in seinem CAD-Tool geplant, den wir uns zusammen ansahen. Da ich jedoch unser Budget (10.000 Euro EXKL. Geräte) leider nur als 10.000 Euro benannt hatte, sah sein Plan etwas weniger luxuriös aus als die Endküche. Logisch, denn mit 10.000 Euro inkl. der Geräte ist nicht allzu viel Geld für die Fronten da – wenn man, so wie wir, Smart-Home-fähige Geräte möchte.

Wir hatten im übrigen vorher schon mit dem kostenfreien CAD-Programm Sweet Home 3D unser Haus „gebaut“ (dazu wird noch ein Tutorial erscheinen für alle ähnlich visuellen Menschen wie mich). In diesem Haus hatte ich grob auch den Schnitt der Küche und die Küche an sich geplant. Interessanterweise haben der Küchenspezialist und ich beide genau den gleichen Schnitt gewählt, was gleich zu Beginn schon für Sympathien gesorgt hat.

3,5 Stunden haben wir hin und her überlegt, uns über Sinn und Unsinn von zu vielen Schubladen unterhalten und anhand unserer aktuellen Küche Bedarfe ausgelotet. Fühlte sich ein wenig an wie Schnick-Schnack-Schnuck, als wir die Schränke geplant haben. Alles in allem waren es tolle, produktive 3,5 Stunden, die uns gefühlt sehr weit gebracht haben.

Wie geht es weiter?

Da uns ja unser Bebauungsplan etwas gängelt, wissen wir nicht, ob wir unsere Befreiungen für’s Sento bekommen. Im Worst Case müssen wir auf’s Vio wechseln und da steht dann ja wieder ein anderer Grundriss an. Alleine schon deshalb konnten wir die Küche nicht vertraglich festmachen. Ist einfach zu ungewiss und wir möchten uns die Option auf den Alternativgrundriss offen halten.

Außerdem möchten wir auch gerne das eine oder andere Alternativangebot einholen. Ich glaube zwar nicht, dass es wirklich günstiger wird, aber das Gewissen fleht um Anbietervergleiche 🙂

Somit werden wir mit unserer Liste bewaffnet mal ein paar Küchenstudios und natürlich auch den Möbelkreis in Korbach aufsuchen. Und wir warten die Baugenehmigung ab. Die nächsten Monate werden also eher unspannend.

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